Mexiko(10) Zigarren aus Kuba und Bacardi Feeling am Karibik- Strand

DSC00094Zugegeben, Kuba stand auf dieser Reise nicht auf unserem Plan, aber ein Blick auf die Weltkarte ließ deren Nähe zu Cancun/Mexiko erkennen… und dann dachte ich mirsag mal schnell dem „Fidel“ guten Tag. Flieger und Hotel für einen Kurztrip gebucht und ab geht`s ins Zigarren-Land, den Unimog konnte ich für diese Kurzreise bei einem Reifenhändler in Cancun unterstellen.

Che ist in Kuba auch heute noch überall sichtbar

Che Guevara ist in Kuba auch heute noch überall sichtbar

Was fällt einem zu Kuba ein? Zuerst mal Fidel Castro, der Revolutionär und Che Guevara (Che), der Rebellen- Anführer. Dazu kommen die Zigarren, Rum, tolle Musik und natürlich die amerikanischen Oldtimer, die hier, teils als Taxi, teils als Privatfahrzeuge, auf den Straßen unterwegs sind. Und dann war da noch was mit „Platz der Revolution“ und „Kubakrise“, wenn ich der Schule richtig aufgepasst habe.

Schon bei der Einreise bemerkte ich, da ist noch viel Nachholbedarf. Die Freundschaft zur ehemaligen DDR merkt man noch ganz deutlich. Sei es bei der Immigration, an den Betonbauten außerhalb vom „Centro Historico“ oder am System generell. Ich weiß nicht wie viele Zettel da bei der Einreise ausgefüllt werden müssen, das Geschriebene muss doch auch irgend jemand überprüfen. 2 Stunden Schlange stehen bei der Immigration ist da normal, zumindest für Touristen. Ich konnte dann auch mein Maul nicht halten, als da immer wieder Einheimische sich einfach „vorne“ anstellten. Das ist mein Land, so die Antwort auf meine Reklamation. Aber die Regierung deines Landes würde gerne den Tourismus fördern, und so wird das aber nichts mit dem Tourismus und den Devisen, meine Gegendarstellung.

Auch kenne ich kein weiteres Land mit zwei Währungen. Der CUB ist der kubanische Pesos für die Einheimischen, der CUC ist die Währung für den Tourismus und nur der kann eingetauscht werden. Der Wert eines Produktes ist der Gleiche, ein Bier kostet 2 Pesos, nur dass beim CUC der Wechselkurs 25 mal höher ist, also der Einheimische sein Bier um ein vielfaches billiger bekommt. Raffiniert eingefädelt von der Regierung.

Einen Buick- Cabriolet, Baujahr 1953, haben wir natürlich für eine Stadtrundfahrt in Havanna gebucht, dass musste einfach sein.

Die Zigarren, wenn schon dann Montecristo Nr.2 , mussten natürlich auch als Nichtraucher erworben werden, man weiß ja nie… so ne Kubanische kann ja auch mal richtig wertvoll werden. Havana selbst ist „beschaulich“, man glaubt da nicht in einer Großstadt zu sein. Manche Häuser sind renoviert, viele, viele davon warten noch auf diese Notwendigkeit. Man muss mal dagewesen sein, am Platz der Revolution, im Havana- Club, auf dem größten Friedhof des amerikanischen Kontinents mit über 3 Millionen Gräbern, oder auf der Lieblingsbank von John Lennon gesessen haben (warum die in Kuba steht, keine Ahnung), aber vom Hocker gehauen hat mich diese Stadt, ehrlich gesagt, nicht.

 

 

Zurück in Mexiko ging es dann an der Karibik- Küste entlang weiter nach Playa de Carmen. Das ist der mexikanische Ferienort für die Amis schlechthin. Wir nutzen diesen Touriort nur zum „Wäsche waschen“. Während 3 Stunden wurden unsere Klamotten und Bettwäsche von freundlichen Mexikanerinnen in einer Lavanderia gewaschen, wir nutzten diese Zeit und besuchten die Flaniermeile der Stadt und erlaubten uns dort ein sehr gutes Essen beim Italiener.

Danach geht es auf eine Landzunge, die, wenn ich mir die Landkarte so anschaue, schöne Strände verspricht. Über Majahual geht es auf einen schönen  Platz namens Xahuayxd. Danach weiter in das Fischerdörfchen Xcalac, dem Ende der Landzunge. Wir mussten einige Palmen aufgrund unserer Fahrzeughöhe „streicheln“, damit wir an die Strände hin kamen. Gelohnt hat sich dieser 250- Kilometer- Abstecher aber nicht wirklich.

Der Campingplatz Paa Mul erschien uns mit 47 USD/Tag zu teuer, so fuhren wir weiter ins Hinterland. Dort soll es den Cavelands- Campingplatz eines Holländers geben. Wir haben diesen gefunden, war aber geschlossen, so fuhren wir noch am selben Tag weiter nach Tulum. Zwischen den Hotelanlagen suchten und fanden wir auch den „Hintereingang“ für die Einheimischen zum Meer.

An dem von uns ausgewählten sandigen Free- Camping- Stellplatz Koordinaten: N:20°12.196, W: 087°26.011 blieben wir 2 Tage und verbrachten Karibik- Urlaub wie aus dem Bilderbuch.

An diesem Strand musste unser Unimog ein drittes Mal als Abschlepper in Mexiko herhalten. Wir sind da ja schon richtige Profi darin. Diesmal mussten wir die „Polizei“ aus dem Sand befreien. Mit dem Beschützen der Bevölkerung am Strand sollte man doch vielleicht besser Allradfahrzeuge einsetzen. Peinlich war`s den Polizisten dann schon ein bisschen, nachdem ich sie aus dieser prekären Situation befreit hatte.

DSC00224Natürlich besuchten wir auch die wohl bekannteste Mayastätte dort in Tulum. Nicht wegen der Ruinen, die sind „überschaubar“. Aber die Lage dieser Tempelanlage ist schon einmalig. Welche Mayastätte kann schon mit einem eigenen, hauseigenem Karibik- Sandstrand aufwarten.

DSC_0847Danach ging es weiter an die Lagune Bacalar. Diese Lagune zählt sicherlich zu den weltweit schönsten Lagunen. Die Farben dieses Süsswasser- Sees sind, je nach Sonneneinstrahlung, türkisfarben- leuchtend und stehen dem Meeresstrand in nichts nach. Wir blieben dort 3 Nächte. 2 Nächte auf einer schönen Wiese auf dem Camping Balneario Cocalitos eines freundlichen Mexikaners und 1 Nacht auf dem Stellplatz Laguna Azul mitten im Urwald bei Fritz, dem Aussteiger aus Nordrhein Westfalen. Dort treffen wir auch Claudio und Angela aus der Schweiz. Sie starteten, wie wir, ihre Reise  im April 2013 und kauften sich in Vancouver ihr Reise-Fahrzeug, einen Ford FT 350 mit Kabinenaufbau.

Aufnahme der Lagune Bacalar mit dem Flugobjekt von Claudio

Aufnahme der Lagune Bacalar mit dem Flugobjekt von Claudio

Claudio`s Hobby ist der Modellbau und so kamen wir an schöne Luftaufnahmen über die Lagune, die diese Luftfahrzeuge mit Kamera geschossen haben. Mit 6 Rotoren fliegen diese selbstgemachten Gefährte erstaunlich ruhig, die Fernbedienung muss man schon beherrschen und beim Aufladen des Akkus, der auf dem Flugmodell aufgeschnallt ist, muss man aufpassen. Die neuen Akkus können da ganz schnell, im wahrsten Sinne, in die Luft gehen.

Als wir am 18. Dezember 2013 nach Mexiko einfuhren dachten wir nicht, so lange in diesem Land zu bleiben. Jetzt mussten wir sogar unsere mexikanische 6- Monats- Kfz- Versicherung verlängern. Es wird also Zeit weiter zu fahren.

Unsere letzten 2 Nächte in Mexiko verbrachten wir auf dem schön angelegten Campground Yax Ha in Chetumal in Gesellschaft von Claudio und Angela, die hier ebenfalls sich einquartiert haben. Da die beiden bis Panama fahren, werden wir ihnen sicherlich noch ein paar mal unterwegs begegnen. Morgen geht es weiter nach Belize und dann, weil das ehemalige Britisch Honduras doch nicht so groß ist, relativ flott weiter nach Guatemala. Wir wissen nichts über die Internetverbindungen in diesen Ländern, deswegen kann bis zum nächsten Bericht etwas Zeit vergehen.

 

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Eine Antwort auf Mexiko(10) Zigarren aus Kuba und Bacardi Feeling am Karibik- Strand

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