Kanada(15) Der Alaska Highway

Wir starten in Dawson Creek bei der legenderen „Meile 0“. Auf dem 2.450 Kilometer langen Streckenanschnitt des Alaska Highwayˋs ist Dawson Creek der Start, sein Ende ist in der Nähe von Fairbanks in Alaska. Wer diesen Highway von Beginn an fährt muß unbedingt den Film im kostenlosen Museum in Dawsen Creek ansehen. Man hat somit einen ganz anderen Bezug zu dieser Straße, die in nur 8 Monaten von den Amerikanern vorwiegend auf kanadischem Boden gebaut wurde.  Ab Dawson Creek wird nicht mehr in Kilometern die Strecke gemessen sondern man errechnet sein Tagespensum nach Versorgungsstationen die alle 100 bis 200 Kilometer auf dem Highway liegen.

Elche am Wegesrand

Elche am Wegesrand

Bisons am Wegesrand

Bisons am Wegesrand

auf dem Alaska Highway

auf dem Alaska Highway

der Unimog braucht mal wieder Diesel. Ob aus dieser Zapfsäule noch was rauskommt?

der Unimog braucht mal wieder Diesel. Ob aus dieser Zapfsäule noch was rauskommt?

Und ab hier treffen wir auch, was wir bisher vermissten, wesentlich mehr „Gleichgesinnte“. So folgen uns Christian und Sylvie aus Frankreich mit Ihrem Iveco- Allrad an einen wunderschönen Übernachtungsplatz am Watson Lake See, nachdem wir im selben Ort das Northern Light Museum gemeinsam besucht haben. Am 1.Juli ist „Canada- Day“ und deswegen gibt es im Visitor Center in Watson Lake Cafe und Kuchen kostenlos für Jedermann. Eine nette Geste. Ebenfalls in dem netten Örtchen Watson Lake, dass für seinen „Sign Forest“ bekannt ist, bewundere ich Nick aus North Carolina, der seit 1996 ununterbrochen mit seinem Motorrad, eine R 80 GS BMW, unterwegs ist und sage und schreibe schon 600.000 Kilometer runtergespult hat. Auch eine gebrochene Schulter in Ushuaia hindert ihn nicht an seinem Vorhaben die gesamte Welt mit dem Motorrad zu bereisen. Er übergibt mir eine Liste über seine Erlebnisse und seine bereits bereisten Länder, wir tauschen die Mailadressen aus, geben gegenseitig Tipps und werden uns gegenseitig berichten.

Übernachtungsplatz am Watson Lake

Übernachtungsplatz am Watson Lake

Gratis Kaffee und Kuchen im Visitor Center in Watson Lake am "Canada- Day"

Gratis Kaffee und Kuchen im Visitor Center in Watson Lake am „Canada- Day“

Nickˋs 600.000 Kilometer BMW R 80 GS

Nickˋs 600.000 Kilometer BMW R 80 GS

Unterwegs treffen wir auch Christine und Peter mit MAN, die nach einem Jahr Reisen in USA und Kanada jetzt auf der Heimreise sind, andere Weltenbummler die wir kennen lernen sind seit 2011 „on Tour“. Der Alaska Highway ist teilweise wunderschön, manchmal aber auch langweilig. Elche, Bären und Bisons am Wegesrand wechseln mit wunderschönen Seen vor schneebedeckten Bergen die Landschaft ab, dann wieder trostlose Langeweile und außer Bäumen nichts.

der Sign Forest, als 1942 ein Heimweh geplagter Soldat ein Schild seiner Heimatstadt dort aufstellte ahnte noch niemand, dass es bis heute 75.711 Nachahmer geben würde.

der Sign Forest, als 1942 ein Heimweh geplagter Soldat ein Schild seiner Heimatstadt dort aufstellte ahnte noch niemand, dass es bis heute 75.711 Nachahmer geben würde.

Der Iveco Allrad von Christian und Sylvie

Der Iveco Allrad von Christian und Sylvie

Der MAN von Peter und Christine

Der MAN von Peter und Christine

Wir verabreden uns mit den Franzosen für 2-3 Tage später in Whitehorse. Die beiden fahren schon früh los, wir bleiben noch ein bisschen an diesem schönen See. Wenn man von verabreden in einer Stadt in Canada spricht meint jeder Expeditionsfahrer den „Walmart“ in dieser Stadt. Das ist quasi der Lidl oder Aldi- Parkplatz einer Stadt nur mit dem Unterschied, daß man hier nicht nur geduldet sondern sogar erwünscht ist. Bemerkbar zum Beispiel hier in Whitehorse ist das  an der Tatsache, dass es hier auf dem Walmart- Gelände eine „Entsorgungsstation“ und sogar „kostenloses Frischwasser“ gibt. Schilder am Parkplatz trennen den Camperbereich von den Einkaufsgästen auf diesem Übernachtungsplatz. Ca. 20-30 Fahrzeuge stehen immer da, manche sogar schon mehrere Tage. Auf alle Fälle eine gute Werbeidee von Walmart, man braucht ja schließlich auch einiges an Lebensmitteln im Campingfahrzeug.

auch Polizisten müssen mal Urlaub machen. Einen Camper als Polizeiauto sieht man auch nicht so oft.

auch Polizisten müssen mal Urlaub machen. Einen Camper als Polizeiauto sieht man auch nicht so oft.

Hier in Whitehorse verlassen wir den Alaska Highway und nehmen den Klondike Highway nach Dawson City. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen wollen wir diese bekannte „Goldgräberstadt“, deren Straßen immer noch ohne Teerbelag sind, besichtigen, zum anderen ist dies der Weg zum „Dempster Highway“, der in die nördlichste Stadt von Canada, nach Inuvik, führt. Inuvik und Dempster Highway, daß heißt 800 Kilometer Schotterstraße,….. einfach.

Den restlichen Alaska Highway verpassen wir aber nicht, den dieser Streckenabschnitt kommt auf der Rückreise von Alaska unter die Unimog- Räder, so unser Plan.

Mit dem nächsten Bericht wird es noch etwas dauern (ca. 14 Tage) . Hier oben im Norden komme ich nur bei Mc. Donalds oder Starbucks ins Internet, der eigene Router hat hier keinen Empfang mehr. Die nächsten 2 Ortschaften vor der Grenze zu Alaska, Dawson City und Inuvik sind ja auch nicht gerade Internethochburgen. Und in Alaska muss ich erst einen neuen Router kaufen, da der kanadische Hotspot nicht kompatibel mit den amerikanischen SIM- Karten ist.

ob Sie beim nächsten Bericht, nach 1.600 Kilometer Schotterstraße, auch noch so fröhlich ist?

ob Sie beim nächsten Bericht, nach 1.600 Kilometer Schotterstraße, auch noch so fröhlich ist?

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4 Antworten auf Kanada(15) Der Alaska Highway

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    klasse Bericht, da bekommt man richtig Reiselust.

    Wünsche Ihnen auf Ihrem weiteren Trip alles Gute, bleiben Sie gesund.
    Es grüßt Sie freundlich

    Josef Martika
    D-71546 Aspach

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